Biographie

“… ein Musiker allerhöchsten Ranges. Merken Sie sich diesen Namen: Hinrich Alpers”

(The New York Sun)

Diese Einschätzung konnte der junge Pianist bei der 3rd International Telekom Beethoven Competition in Bonn eindrucksvoll bestätigen – mit seinem fesselnden, doch niemals vordergründigen Klavierspiel wurde er 1. Preisträger. Bereits zuvor war er Preisträger des Honens International Piano Competition in Calgary, Kanada.

Nicht bloß als Echo auf diesen Erfolg luden ihn unter anderem das Klavier-Festival Ruhr, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Beethovenfest Bonn zu Konzerten ein. Hinrich Alpers debütierte in der New Yorker Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie und im Münchener Gasteig und ist regelmäßig zu Gast beim Ludwig van Beethoven Easter Festival Warschau, dem Ottawa Chamber Music Festival und dem Banff Centre of Music.

Hinrich Alpers’ Repertoire umfaßt neben sämtlichen Klavierkonzerten und Sonaten Beethovens das gesamte Klavierwerk von Robert Schumann und Maurice Ravel sowie sämtliche Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninoff. Doch gilt sein Interesse insbesondere auch Werken, die eher ein Nischendasein im Repertoire führen. So beschäftigte er sich intensiv mit der Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Berg, Webern), lernte anläßlich des 100. Geburtstages des Komponisten die monumentalen „Sonatas and Interludes“ für präpariertes Klavier von John Cage auswendig und bringt regelmäßig Werke zur Uraufführung.

Eines seiner Herzensprojekte, das ihn bereits als Teenager beschäftigte, wurde 2017 bei SONY in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur Wirklichkeit: eine Gesamteinspielung der Lieder und Kammermusik des im Ersten Weltkrieg jung verstorbenen Rudi Stephan, gemeinsam mit befreundeten Kammermusikpartnern wie dem Kuss Quartett, Hanno Müller-Brachmann und Nabil Shehata. Hinrich Alpers’ Einspielung des gesamten Klavierwerks von Maurice Ravel ist bei honens erschienen, demselben Label, bei dem 2008 bereits seine Debut-CD mit Werken von Robert Schumann entstanden war.

In Ergänzung seiner vielfältigen Tätigkeit gründete Hinrich Alpers im Jahr 2010 in seiner Heimatstadt Uelzen die „Internationale Sommerakademie Lüneburger Heide“, ein Festival aus Meisterkursen und Konzerten, welches jährlich 30 Musiker aus aller Welt mit herausragenden Pädagogen, Kammermusikpartnern und -orchestern zusammenbringt. Darüberhinaus ist er Künstlerischer Berater des Ottawa Chamber Music Festival.

Bereits seit seiner Kindheit wurde Hinrich Alpers an der Musikhochschule Hannover von Bernd Goetzke unterrichtet, bei dem er später auch sein gesamtes Studium absolvierte, lediglich unterbrochen durch ein Auslandsjahr in der Klasse von Jerome Lowenthal an der New Yorker Juilliard School.

Inzwischen unterrichtet Hinrich Alpers selbst – zunächst an der Musikhochschule Hannover, der Universität der Künste und der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin, inzwischen an der Barenboim-Said Akademie in seiner Berliner Wahlheimat. Er ist Steinway Künstler, lebt in Berlin, verbringt viel Zeit als Fotograf in der Natur und begeistert sich neben Musik zwischen Renaissance und Jazz für Kochkunst und Naturwissenschaften.